
Methodischer Ansatz
Unsere Methodik dient der strukturierten technischen Bewertung haftungsrelevanter Risiken in komplexen Produkten und Systemen, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Automotive-Umfeld.
Sie richtet sich an Industrie- und Versicherungsunternehmen, die datenbasierte und nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen für Risiko-, Underwriting- und Schadenprozesse benötigen.
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Im Zentrum steht die systematische Analyse von Fahrzeugen, Komponenten und Funktionen entlang ihres Lebenszyklus. Technische Risiken werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Kontext von Systemarchitektur, Nutzungsszenarien, Schnittstellen, Serienexponierung und verfügbaren technischen Daten eingeordnet.
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Unsere Vorgehensweise verbindet ingenieurwissenschaftliche Analyse mit strukturierter Datenauswertung.
Dabei werden relevante Informationen aus technischen Unterlagen, Schadenerfahrungen, Vergleichsfällen und weiteren verfügbaren Datenquellen zusammengeführt, um Risikotreiber, Muster und Abhängigkeiten zu identifizieren.
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Die Methodik folgt klaren Grundsätzen:
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Strukturierte Risikoerfassung statt Einzelfallbetrachtung
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Daten- und faktenbasierte Analyse statt subjektiver Einschätzung
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Nachvollziehbare technische Herleitung von Ursachen und Wirkzusammenhängen
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Auf dieser Basis identifizieren wir relevante technische Risikotreiber, potenzielle Schaden- und Fehlerketten sowie Hinweise auf Rückruf-, Kumul- und Serienrisiken. Die Ergebnisse werden so aufbereitet, dass sie für Underwriting-Entscheidungen, Versicherbarkeitsprüfungen und technische Schadenbewertungen unmittelbar nutzbar sind.
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Unsere Methodik ersetzt keine rechtliche oder versicherungstechnische Bewertung. Sie schafft jedoch die technische und datenbasierte Transparenz, die erforderlich ist, um Risiken sachgerecht einzuordnen und fundierte Entscheidungen in Haftpflicht-, Rückruf- und Spezialversicherungskontexten zu treffen.